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"Wertschätzende Kommunikation" [WeKomm] – was ist das?

Die Essenz von WeKomm ist der Respekt und die Achtsamkeit sich selbst und jedem anderen Menschen gegenüber. Das Fundament der WeKomm basiert auf der Transaktionsanalyse von Eric Berne [Psychiater, 1910 in Kanada geboren] und seiner Lebensanschauung „Ich bin ok – Du bist ok“.

Wir alle „hungern“ nach Anerkennung und Liebe, danach, gewürdigt zu werden in unserem individuellen Selbst und Sein. Dass diese Sehn-sucht in den meisten Menschen ständig danach sucht, resultiert zu einem großen Teil daraus, dass Kommunikation häufig in Abwertung, Projektion, Schuldzuweisung oder Fehlersuche stattfindet.

Auf der Suche nach meinem Sein begegnete ich der Transaktionsanalyse und fand einen ganz individuellen Weg zu mir selbst.

Ich begegnete meinem ICH, erkannte Wege, die mir einerseits Konfliktlösungen boten und mich andererseits vor Konflikten bewahrten.

Nach mehr als 10 Jahren gelebter Erfahrungen dieser Methode kann ich sagen: WeKomm ist einfach, klar und anwendbar.

Sie ist einfach, weil sie in uns allen angelegt ist, jedoch den meisten nicht bewusst ist und daher nicht gefördert wurde [z. B. durch „ICH-Botschaften“].

Jedes Kleinkind greift diese Anlage in seiner Sprachentwicklung auf und spricht von „Ich will...“. Da wir Erwachsenen diese Art der Kommunikation jedoch als egoistisch erachten, wird es dem Kind meist abgewöhnt. Tatsache ist jedoch, dass ich nur authentisch sein kann, wenn ich von meinen Bedürfnissen und Gefühlen spreche. Außerdem sind sie real und zudem nachvollziehbar.

Hier ein Beispiel für eine allgemeine Kommunikation zwischen Eltern und Kind: „Räum dein Zimmer auf!“ Ganz ehrlich: wer will denn, dass das Zimmer aufgeräumt wird? Das Kind sicher in diesem Augenblick nicht, also ist es wichtig, das auch respektvoll mitzuteilen: „Ich möchte, dass du dein Zimmer aufräumst.“

Klar wird die Kommunikation an der Stelle, wo die gemachten Erfahrungen von tadelnden Bezugspersonen und trotzigem Kindverhalten im Bewusstsein wahrgenommen werden. Mit Hilfe des Konzepts der Transaktionsanalyse wird es klar, woher das Verhalten kommt. Eric Berne spricht von drei ICH-Zuständen, die unsere Kommunikation beeinflussen, ohne dass es uns bewusst ist.

In diesen drei ICH-Zuständen fühlen, denken und handeln wir:

der Eltern-Ich-Zustand kommt aus der Vergangenheit und wird von den Eltern oder anderen wichtigen Bezugspersonen in der Kindheit übernommen (Kinder lernen am Modell). Wie zum Beispiel, dass man über Gefühle nicht spricht oder eine gute Familie ein Haus baut ... usw.

der Erwachsenen-Ich-Zustand betrifft die eigene Wirklichkeit. Dieses Erwachsenen-Ich ist wie ein kleines Pflänzchen, dass schon im ersten Lebensjahr zu wachsen beginnt. In jedem Kind steckt die Neugierde – die „ Gier auf Neues“, um die eigene Autonomie zu entwickeln.
Dazu ein Beispiel: sobald ein Kind durch Krabbeln oder Laufen einen Gegenstand selbst erreichen kann und damit seine Wirklichkeit verändert, beginnt diese Pflanze zu wachsen.
Die eigene Wirklichkeit wächst langsam zu einem Baum heran. Die Wirklichkeit der Bezugspersonen kann jedoch durch eigene Ängste, übernommenes Eltern-ICH, Glaubenssätze, Traumata etc. getrübt sein. Ein Beispiel: das vierjährige Kind will auf ein Klettergerüst. Die Mutter ist selbst in diesem Alter beim Klettern gestürzt und hatte sich den Arm gebrochen. Aus ihrer eigenen Erfahrung heraus hat sie Angst und verbietet ihrem Kind das Klettern. Von außen betrachtet löst dieses Verbot mit Sicherheit kein Trauma in dem Kind aus. In diesem Kontext geht es um die eigene Wirklichkeit des Kindes: sich auszuprobieren, Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein aufbauen oder den Gleichgewichtssinn stärken.
In dieser Situation bringt Wekomm für alle Beteiligten Klarheit, Wahrheit und Respekt in eine Beziehung und fördert das Vertrauen zueinander!
Es gibt in der WeKomm entsprechende „Werkzeuge“, um die Entwicklung des Kindes zu stärken und zu fördern sowie sich selbst zu reflektieren, um so ein „miteinander und aneinander Wachsen“ zu ermöglichen.

der Kind-ICH-Zustand kommt auch aus der Vergangenheit, doch mit dem Unterschied, dass eigene Verhaltensmuster entwickelt wurden, um zu überleben. Auch wenn es sich schlimm anhört: ich glaube, dass wir alle „Überlebensmuster“ in uns tragen, um uns vor emotionalen Verletzungen zu schützen, wie z. B. Abwertung, Eifersucht, Konkurrenz, Wut, Ärger, Angst, Schmerz, Enttäuschung. Die Abhängigkeit jedes Kindes den Eltern gegenüber lässt Verhaltensmuster entstehen, um die große Sehnsucht zu erfüllen, geliebt zu werden und ein Ver-Bindung zu schaffen.
Was für eine große Aufgabe für alle Beteiligten!

Die WeKomm ist anwendbar von jedem, egal ob jung oder alt, da jeder Mensch diese „ICH-Zustände“ ausnahmslos in sich trägt. Werden sie erkannt, können sie durch Bewusstheit in wertschätzender Kommunikation gelebt werden.

Aus langjähriger Erfahrung - ob privat oder in meinem Wirkungsbereich als Erziehungs- und Lebensberaterin, Ausbildungscoach oder Trainerin in WeKomm - erlebe ich mit Freude, dass WeKomm den Alltag sehr erleichtert. Ich behaupte, dass mit dieser Methode 50-70 % der auftretenden Konflikte lösbar sind.

Ich bin mir sicher, wenn eine Befragung durchgeführt würde, ob die Befragten in "Wertschätzender Kommunikation" [WeKomm] angesprochen werden möchten oder Interaktionen in Wertschätzung erleben möchten, die Antworten einstimmig mit einem JA zu verzeichnen wären.

Gibt es auch in Ihnen etwas, was Sie davon abhält, Ihren Teil dazu beizutragen, dass sich ein respektvolles und wertschätzendes Miteinander in Ihnen und in Ihrem Beziehungs-Umfeld entwickeln kann?

Die Wahrheit ist, dass Veränderung nur bei und mit Ihnen erfolgen kann!

Sollten Sie mit Ihrer Aufmerksamkeit und Ihrem Interesse hier angekommen sein, biete ich Ihnen meine Kompetenz als Trainerin an, die Sie herzlich und authentisch auf Ihrem individuellen Weg der Veränderung begleitet.